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ADHS – von normalen Extremen für alle lernen
Bei Jungen mit ADHS-Diagnose treffen während der Volksschulzeit vier eher stabile Dispositionen zusammen: ein hohes motorische Temperament (Hyperaktivität), ein hohes sensorisches Temperament (Hochsensitivität), der Testosteroneinfluss und die biologische Entwicklung des Zentralnervensystems. Letztere betrifft alle Menschen. Mit der Entwicklung des Stirnhirns können Kinder und Jugendliche mit Diagnosen wie AD(H)S, Autismus und Hochsensitivität lernen, mit ihrer Disposition umzugehen. Sie bleibt jedoch auch im Erwachsenenalter bestehen.
Themen meiner Weiterbildungen
In Referaten, Workshops oder Webinaren gehe ich näher ein auf:
- Einfluss psychosozialer Lernfaktoren auf schulischen Erfolg
- Psychosoziale Lernfaktoren als Hauptursache von Unterrichtsstörungen
- Folgen der Marginalisierung psychosozialer Lernfaktoren in der Ausbildung an Pädagogischen Hochschulen
- Bedeutung und Förderbarkeit der biologischen Entwicklung des Zentralnervensystems während der Volksschule
- Gemeinsame stabile Persönlichkeitsmerkmale hinter AD(H)S, Autismus und Hochsensitivität
- Spannungsfeld ADHS und Erwartungen des Lehrplans 21 inkl. Zeugnisse
- ADHS – welche Schule? Vor- und Nachteile unterschiedlicher Schulmodelle
- ADHS und Lehrmittel – Fluch oder Segen?
- Therapien: Unter welchen Umständen sie nützen können